Liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitmenschen,
mit Aschermittwoch hat die österliche Bußzeit begonnen und wir sind eingeladen, die 40 Tage der Fastenzeit, als eine Vorbereitungszeit auf Ostern zu gestalten.
Das Osterfest feiern wir am Sonntag, 5. April in allen unseren Pfarrkirchen (außer St. Josef) zu den üblichen Gottesdienstzeiten — in St. Petrus Canisius um 9.30 Uhr.
Nachdem sich im letzten Jahr die Pfarreien St. Michael, St. Bonifatius und St. Konrad ein Triduum (Gründonnerstag bis Osternachtfeier) geteilt hatten, um in anderen Pfarreien die drei österlichen Tage zu ermöglichen, habe ich in diesem Jahr eine andere Entscheidung getroffen.
Ein Triduum wird gefeiert in den Pfarrkirchen St. Marien, Herz Jesu, St. Josef, St. Bonifatius und St. Konrad.
Das Familien — und Kindertriduum wird wieder in St. Meinolf gefeiert.
In den Pfarreien Liebfrauen, St. Michael und St. Petrus Canisius wird es in diesem Jahr keine Feier der drei österlichen Tage geben.
Die Osterkerze wird in diesen Pfarreien zu Beginn der Festmesse am Ostersonntag bereitet.
Wie kommt es zu dieser Entscheidung?
Im Pastoralteam haben wir uns gefragt, was braucht es für eine gelingende Liturgie, die an den drei österlichen Tagen zudem eine anspruchsvolle Liturgie ist?
Jeder Gottesdienst lebt von der Musik, ob die Orgel gespielt wird oder Musikgruppen mitgestalten.
Der Gottesdienst lebt von den vielfältigen Diensten der Messdienenden, der Lektoren und Kommunionhelfenden.
Er lebt von der Zahl der Teilnehmenden, die sich durch Gebet und Gesang beteiligen.
Er lebt von der guten Vorbereitung des Liturgen.
Die Größe und Gestaltung des Kirchenraums gehören auch dazu.
Die Erfahrungen und Wahrnehmungen der letzten Jahre geben mir Anlass, das Angebot zu konzentrieren.
Mir ist klar und bekannt, dass die Gottesdienstordnung gerade für die Pfarreien Liebfrauen und St. Michael ein schmerzhafter Einschnitt ist.
Gleichzeitig ermutige ich dazu, sich auf den Weg zu machen und in einer Pfarrkirche Ihrer Wahl, die drei österlichen Tage mitzufeiern.
Im Rat der Pfarreien wurde das Angebot eines Kirchentaxis für die Menschen in St. Michael, Liebfrauen und St. Petrus Canisius angeregt.
Wir greifen diese Anregung auf, denn der Weg soll kein Hinderungsgrund sein.
Mehr Informationen wird es dazu in den Gottesdiensten geben.
In wenigen Wochen feiern wir den Kern unseres Glaubens, dass Gott, der Leben und Liebe ist, das letzte Wort behält.
Sein Sohn und unser Herr Jesus Christus bezeugt Gottes Treue am Kreuz, wo er sein Leben eingesetzt hat, damit die Menschen glauben und vertrauen.
In diesem Glauben und mit Zuversicht gehen wir den Weg durch die österliche Bußzeit auf Ostern zu.
Ich wünsche Ihnen eine weiterhin gesegnete Zeit der Vorbereitung!
Ihr Pfarrer D. Salzmann
