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Glaubst du dar­an, dass es die Auf­er­ste­hung gibt?

Die­se zen­tra­le Fra­ge des christ­li­chen Glau­bens beleuch­tet Hein­rich Schütz in sei­ner vor über vier­hun­dert Jah­ren kom­po­nier­ten Auf­er­ste­hungs­his­to­rie mit dem barock-blu­mi­gen Titel „His­to­ria der  fröh­li­chen und sieg­rei­chen Auf­er­ste­hung unse­res eini­gen Erlö­sers und Selig­ma­chers Jesu Chris­ti“.
Als ers­tes ora­to­ri­sches Werk des Kapell­meis­ters am säch­si­schen Hof wur­de sie mit­ten im Elend und  den Schre­cken des Drei­ßig­jäh­ri­gen Kriegs am drit­ten Oster­tag des Jah­res 1623 in der Dres­de­ner Schloss­ka­pel­le erst­ma­lig auf­ge­führt.
Dabei han­delt es sich um eine eher stil­le Kom­po­si­ti­on mit aus­ge­spro­chen raf­fi­nier­ter Dra­ma­tur­gie, in der erst all­mäh­lich der öster­li­che Jubel bis zum Höhe­punkt des „Vik­oria!“ im 9‑stimmigen Schluss­chor durch­bricht.
Der Bach-Chor nimmt sich die­ses beson­de­ren Wer­kes in einem Kon­zert am Sonn­tag, den 19.April um 17.00 in der St. Mein­olf­kir­che an, wobei alle solis­ti­schen Par­tien aus dem Chor her­aus besetzt wer­den.
Nur beglei­tet von einer klei­nen Tru­hen­or­gel und einer The­or­be ent­fal­tet das Werk sei­nen beson­de­ren lit­ur­gi­schen Reiz.
Ergänzt wird die gut drei­vier­tel­stün­di­ge Kom­po­si­ti­on durch zwei früh­ba­ro­cke Oster­mo­tet­ten von Andre­as Ham­mer­schmidt und Micha­el Prätorius.

Bach Chor