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Lie­be Lese­rin­nen und Leser!

Ich packe mei­nen Kof­fer und neh­me mit …“, heißt ein belieb­tes Kin­der­spiel.
Dabei sagt das ers­te Kind, was es in den Kof­fer legen möch­te, zum Bei­spiel ein Buch, das zwei­te Kind sagt dann auch ein Buch und einen wei­te­ren Gegen­stand und so wei­ter.
„Ich packe mei­nen Kof­fer und neh­me mit …“

Was neh­men Sie mit in die Feri­en?
Jeder Mensch hat da sei­ne eige­nen Vor­lie­ben — Bücher, Com­pu­ter, Spie­le oder was auch immer.
Und es gibt natür­lich ein paar Din­ge, die nicht feh­len dür­fen — Klei­dung und Hygie­ne­ar­ti­kel zum Bei­spiel.
Und es gibt Din­ge, die man nicht ein­pa­cken kann: Zeit, gute Lau­ne, Aus­ge­gli­chen­heit …
Und es gibt jeman­den, den ich nicht „ein­zu­pa­cken“ brau­che, weil er schon über­all ist, wohin ich rei­sen kann: Gott.

Urlaub von Gott gibt es nicht.
Darf es auch nicht geben.
Weil ich dann eine gro­ße Chan­ce ver­pas­se: In der frei­en Zeit frei zu sein für mich und für Gott.
Um mir und Gott neu auf die Spur zu kom­men, um uns — sozu­sa­gen — neu ken­nen­zu­ler­nen.
Mit ganz neu­en Erfah­run­gen, die mein Leben ver­än­dern kön­nen; auch dann, wenn der Urlaub schon lan­ge vor­über ist.
Feri­en: Zeit, Gott zu begeg­nen.
In einer Kapel­le am Weges­rand, in einer Auto­bahn­kir­che auf dem Weg zum Urlaubs­ort, bei einem Cam­ping­got­tes­dienst.
Oder ich mache gleich Urlaub bei Gott: Klös­ter laden dazu ein, Feri­en­frei­zei­ten bie­ten dazu die Mög­lich­keit.
Dann darf der Ruck­sack ruhig auch mal in der Kir­che hängen …

Egal, ob Sie mit gro­ßem oder klei­nem Gepäck unter­wegs sind oder nur mal einen Spa­zier­gang durch die schö­ne Hage­ner Land­schaft machen: Ich wün­sche Ihnen eine gute Sommerzeit.

Ihr Pas­tor Chris­toph Schneider