Liebe Mitchristen!
In dieser Zeit des Unfriedens und der bangen Frage, wie sich die politische Weltlage und die Probleme in unserem Land weiter entwickeln werden, schenkt uns das Osterfest eine Perspektive der Freude und Hoffnung.
Wenn Christus durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat, dann verlieren unsere tiefsten Ängste ihre Bedrohung.
Denn die Angst vor dem Tod ist die tiefste, die uns bedroht, die uns sprachlos und ohnmächtig macht.
Diese Angst prägt letztlich unsere Sorge um Frieden und Sicherheit.
Denn Unfriede und Unsicherheit können im wahrsten Sinn des Wortes lebensbedrohlich werden.
Christus aber siegt über den Tod.
In diesen Sieg sind wir hineingenommen.
Wir dürfen hoffen auf das Leben, das Leben ohne Ende in der Ewigkeit Gottes.
Und weil wir hoffen, lassen wir uns nicht von der Hoffnungslosigkeit niederdrücken.
Gerade also in dieser Zeit des Unfriedens weltweit setzen wir unsere Hoffnung auf den Auferstandenen, den der Prophet Jesaja als „Fürst des Friedens“ bezeichnet hat.
Zu ihm kommen wir mit unserer innigen Bitte um Frieden, vor allem auch im kommenden Marienmonat Mai, in dem wir uns in besonderer Weise an Maria, die Königin des Friedens, wenden dürfen.
Ihre Fürsprache kann Völker versöhnen und zusammenführen, wo alle weltliche Macht an ihr Ende kommt.
Eine gesegnete und friedvolle Osterzeit allen Christen in unseren Gemeinden!
Ihr Pastor Peter Niestroj
(Beitragsbild: pexels.com)
