Pastoraler Raum
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Neues aus dem pastoralen Raum
Die neue wirzeit ist da!
Die Zeitung für Engagierte im Erzbistum Paderborn ist ab sofort online verfügbar und in den kommenden Tagen auch in unseren Kirchen zu finden. Schauen Sie doch einmal hinein: Es erwarten Sie viele interessante Artikel sowie ein Interview mit unserem Vikar.
Interviewaufruf an ehemalige Mitglieder der KIG — Katholischen Integrierten Gemeinde
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie an der Universität Regensburg sucht Philippa Haase ehemalige Mitglieder der Katholischen Integrierten Gemeinde (KIG), die bereit sind, über ihre Erfahrungen zu sprechen. In verschiedenen Beiträgen des Bayerischen Rundfunks –…
Advent ist Hoffnungszeit
Geistlicher Impuls
Pfarrnachrichten 51–3 (13. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026)
Pfarrnachrichten Ausgabe 51 2025 — 3 2026 13.12.2025 — 18.01.2026
- Gesegnetes neues Jahr!
Es gibt Zeiten in unserem Leben, da spüren wir mehr als sonst, wie die Zeit vergeht.
Manchmal haben wir regelrecht den Eindruck: die Zeit läuft davon.Besonders an Wendepunkten unseres Lebens erfahren wir greifbar: Gegenwart wird Vergangenheit.
Der Jahreswechsel ist ein solcher Wendepunkt.
Jeder von uns hat wieder ein Jahr mehr hinter sich und vor sich.
Der Jahreswechsel kann uns bewusst machen, dass unsere Zeit
befristet ist.Und nicht nur unsere persönliche Lebenszeit hat eine Grenze, die unausweichlich auf uns zukommt.
Die Zeit überhaupt wird ein Ende haben.Unser Glaube sagt uns: Zeit ist werdende Ewigkeit.
Keine Stunde, kein Jahr unseres Lebens verweht und vergeht ins Nichts.
An jedem neuen Tag bauen wir an unserer Ewigkeit.
Jede vergehende Stunde ist ein Baustein der Unvergänglichkeit, die uns Gott zugesagt hat. Wir bauen am „himmlischen Jerusalem“.
Der Apostel Paulus schreibt einmal: „Was du säst, wirst du ernten. Wer reichlich sät, wird reichlich ernten; wer spärlich sät, wird spärlich ernten.“
Das führt uns zu der Frage „Wie verbringen wir unsere Zeit?“ Womit füllen wir unsere Tage und Stunden an?Noch ist das Neue Jahr wie ein Buch mit vielen leeren Seiten vor uns.
Was wird am Ende drin stehen?
Vor allem: Werden wir uns damit vor Gott sehen lassen können?
Wird das Bestand haben vor ihm?„Sammelt euch Schätze im Himmel“, sagt Jesus, „die nicht Rost und Motten verzehren!“
Und: „Was nützt es euch, wenn ihr die ganze Welt gewinnt, aber an eurer Seele Schaden leidet?“Eine große Möglichkeit liegt mit diesem neuen Jahr wieder vor uns: Dass wir nämlich den Krug unseres Lebens auffüllen mit jenen Schätzen, die im Angesicht Gottes nicht wie Stroh verbrennen, sondern Bestand haben.
Jörg Zink schreibt folgendes: „Ich bitte dich um Sorgfalt, Herr, dass ich meine Zeit nicht töte, nicht vertreibe, nicht verderbe. Jeder Tag ist wie ein leerer Krug. Ich möchte ihn füllen mit den ‚Schätzen’, die nicht vergehen, Glaube, Hoffnung, Liebe. Jeder Tag ist ein Streifen Land. Ich möchte reichlich säen. Ich möchte Gedanken und Gespräche, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit hineinwerfen, und vor allem Liebe, damit Frucht wächst.“
Ich wünsche uns allen, dass wir jeden Tag dieses neuen Jahres dankbar und froh als Geschenk Gottes annehmen und nutzen können.
Ihr Pastor Thomas Kubsa


