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  • Geist­li­cher Impuls (5. — 19. April 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 4. April

    Die Auferstehung des Herrn ist unsere Hoffnung“ (hl. Augustinus)

    Lie­be Brü­der und Schwes­tern,

    mei­ne Oster­bot­schaft an die­sem denk­wür­di­gen Oster­fest im Zei­chen der Coro­­na-Kri­­se möch­te ich unter ein Wort des hl. Augus­ti­nus stel­len: „Resur­rec­tio Domi­ni, spes nos­tra – die Auf­er­ste­hung des Herrn ist unse­re Hoff­nung“ (Ser­mo 261,1). Jesus ist für uns auf­er­stan­den, damit wir, obwohl wir ster­ben müs­sen, nicht ver­zwei­feln in dem Gedan­ken, dass mit dem Tod das Leben völ­lig been­det sei. Die Auf­er­ste­hung des Herrn ist weder ein Mythos noch ein Traum, weder eine Visi­on noch eine Uto­pie und schon gar kein Mär­chen, son­dern ein ein­ma­li­ges und unwie­der­hol­ba­res Ereig­nis: Jesus von Naza­reth, der Sohn Mari­as, hat nach sei­nem Tod am Kreuz sieg­reich das Grab ver­las­sen. Seit dem Mor­gen­grau­en des Oster­ta­ges erfasst ein neu­er Früh­ling der Hoff­nung die Welt; denn mit jenem Tag hat schon unse­re eige­ne Auf­er­ste­hung begon­nen.

    Die Ver­kün­di­gung der Auf­er­ste­hung des Herrn trägt Licht in die Dun­kel­heit der Welt, in der wir leben. Die Coro­­na-Kri­­se macht die­se Dun­kel­heit für uns alle zu einer Rea­li­tät, die uns exis­ten­ti­ell bedrängt und der wir nicht ent­flie­hen kön­nen. Chris­ti Auf­er­ste­hung ist unse­re Hoff­nung! Das rufe ich Ihnen heu­te trotz allem mit öster­li­cher Freu­de zu. Wir ver­kün­den die Hoff­nung, die Gott unüber­wind­lich gemacht hat, indem er Jesus Chris­tus von den Toten auf­er­weck­te. Ver­brei­ten wir die­se Hoff­nung, die wir im Her­zen tra­gen und mit allen Men­schen tei­len möch­ten!

    Chris­tus ist auf­er­stan­den, er ist wahr­haft auf­er­stan­den. Hal­le­lu­ja!

    Von Her­zen grü­ße ich Sie und Ihre Lie­ben in die­ser schwe­ren Zeit. Auch wenn die Oster­got­tes­diens­te nicht in der gewohn­ten Wei­se statt­fin­den kön­nen, so sind wir doch im Oster­glau­ben und im Gebet ver­bun­den.

    Ihr Dr. Nor­bert Bathen
    Pfar­rer

    Bit­te fei­ern Sie die Got­tes­diens­te zu Hau­se mit, indem Sie die Über­tra­gun­gen im Inter­net und im Fern­sehn (z.B. k‑tv) nut­zen. Ver­bin­den Sie sich dabei mit Chris­tus in der sog. „geist­li­chen Kom­mu­ni­on“.

    Gebet in der Zeit der Pandemie

    All­mäch­ti­ger und ewi­ger Gott,
    du bist unse­re Zuflucht in jeder Gefahr;
    an dich wen­den wir uns in unse­rem Schmerz
    und bit­ten dich voll Ver­trau­en:
    Hab Erbar­men mit unse­rer Not.
    Gewäh­re den Ver­stor­be­nen die ewi­ge Ruhe,
    trös­te die Trau­ern­den,
    hei­le die Kran­ken.
    Schen­ke den Ster­ben­den den Frie­den,
    den Pfle­gen­den Stär­ke,
    den Ver­ant­wor­tungs­trä­gern Weis­heit
    und ermu­ti­ge alle, sich ein­an­der in Lie­be zuzu­wen­den,
    damit wir gemein­sam dei­nem hei­li­gen Namen die Ehre erwei­sen.
    Dar­um bit­ten wir durch Jesus Chris­tus, dei­nen Sohn,
    unse­ren Herrn und Gott,
    der in der Ein­heit des Hei­li­gen Geis­tes
    mit dir lebt und herrscht in alle Ewig­keit.

    Amen.

    Geistlicher Impuls

    Dr. Nor­bert Bathen
    Pfar­rer

  • Digi­ta­le Brief­tau­be

     

    Lie­be Schwes­tern und Brü­der,

    Die Fas­ten­ak­ti­on ver­mehrt Gutes ruht im klas­si­schen Sin­ne etwas. Daher haben wir – die Hil­­de­gar­­dis-Schu­­le, die Jun­ge­Kir­che Hagen-Wit­­ten und young­ca­ri­tas – uns über­legt wie wir trotz­dem Gutes ver­meh­ren kön­nen.

    Da im Moment in vie­len Alten­hei­men, Pfle­ge­hei­men und Wohn­hei­men für Men­schen mit Behin­de­rung gar kein oder nur sehr wenig Besuch emp­fan­gen wer­den darf, möch­ten wir den Men­schen, die dort leben eine klei­ne Auf­merk­sam­keit zukom­men las­sen. Dazu brau­chen wir euch! Die Idee ist, dass ihr ein Bild malt oder einen Brief schreibt und die­sen an uns schickt. Ent­we­der digi­tal, das heißt ihr foto­gra­fiert euer Werk oder scannt es ein und schickt das dann per Mail an uns. Wir dru­cken es aus und geben es in einem Alters­heim o.ä. ab. Oder ganz klas­sisch auf dem Post­weg, dann aber bit­te auch an uns, wir über­neh­men die Ver­tei­lung.

    Für den digi­ta­len Weg bit­te mei­ne E‑Mail Adres­se ver­wen­den: sommer@caritas-hagen.de

    für den Post­weg bit­te an Cari­tas­ver­band Hagen e.V. Fran­zis­ka Som­mer, Berg­str. 81, 58095 Hagen sen­den.

    Bei einem Bild sind eurer Fan­ta­sie natür­lich kei­ne Gren­zen gesetzt, viel­leicht könnt ihr auch noch einen klei­nen Gruß oder ein auf­mun­tern­des Wort dazu schrei­ben.

    In einem Brief könnt ihr etwas über euch erzäh­len, was ich so macht, zu wel­cher Schu­le ihr geht, über eure Hob­bys oder eure Fami­lie oder wie ihr die Coro­­na-Zeit zu Hau­se ver­bringt. Natür­lich wäre auch hier ein auf­mun­tern­des Wort schön, dass die Zeit bald vor­bei geht usw.

    In dem Sin­ne, lasst uns gemein­sam ver­mehrt Gutes tuen und ande­ren eine Freu­de berei­ten.

    Fran­zis­ka Som­mer, Chris­ti­an Haa­se , Tho­mas Wertz

  • Geist­li­cher Impuls (29. Febru­ar — 22. März 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 22. März

    Vermehrt Gutes”

    Seit Ascher­mitt­woch läuft sie — die Fas­ten­ak­ti­on 2020. Unter dem Mot­to „ver­mehrt Gutes“ enga­gie­ren sich Men­schen in Hagen und ver­su­chen auf ver­schie­dens­te Art und Wei­se 5 Euro so ein­zu­set­zen, dass damit etwas Gutes geschieht. Schüler*innen ver­kau­fen selbst­ge­ba­cke­nen Kuchen und spen­den den Erlös. Ein Escaper­oom wird gebaut und der Ein­tritt wei­ter­ge­ge­ben. Kunst ent­steht und wird ver­stei­gert. Sicher haben sie selbst eine Idee, was aus 5 Euro alles wer­den kann.

    Doch was hat das mit Fas­ten zu tun? In der unge­kürz­ten Fas­sung des Evan­ge­li­ums vom vier­ten Fas­ten­sonn­tag spricht Jesus zu sei­nen Jün­gern:Wir müs­sen, solan­ge es Tag ist, die Wer­ke des­sen voll­brin­gen, der mich gesandt hat; es kommt die Nacht, in der nie­mand mehr etwas tun kann.“ (Johan­nes 9,4) Was die­se Wer­ke sind, von denen Jesus spricht, dafür haben wir nicht sel­ten ein natür­li­ches Gespür. Wir sehen jeman­den der unse­re Hil­fe braucht und… dann beginnt, zumin­dest bei mir, oft fol­gen­der inne­rer Mono­log: „Ich wür­de ja gern hel­fen, aber…“ — bei den Aus­re­den wer­de ich dann sehr krea­tiv. Die Fas­ten­ak­ti­on neh­me ich zum Anlass, mir kei­ne Aus­re­den ein­fal­len zu las­sen, son­dern mei­nen inne­ren Kon­flikt zu been­den und — ganz im Sin­ne der Kreuz­fahrt vom 4. März — ein­fach anzu­fan­gen.

    Bei die­ser Besin­nung kom­me ich Gott näher und näher, denn da wo Men­schen sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen und Gemein­schaft haben, da blitzt das Reich Got­tes her­vor und was im Dun­keln lag wird hell. Des­halb sagt Jesus auch wei­ter zu sei­nen Jün­gern „Solan­ge ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.“ (Johan­nes 9,5)

    Ist das nicht der Kern des Fas­tens, unse­rem Gott nahe zu kom­men? Sich zu besin­nen auf das Wesent­li­che? Mit unge­lieb­ten Gewohn­hei­ten abzu­schlie­ßen und etwas Neu­es zu begin­nen?

    Ich lade sie herz­lich ein, suchen sie in die­ser Fas­ten­zeit das Reich Got­tes, das uns auf unse­ren Wegen immer wie­der begeg­net und uns Hoff­nung macht auf das, was wir auch an Ostern wie­der fei­ern dür­fen. Machen wir es für alle sicht­bar und tei­len unse­re Hoff­nung.

    Wie die­se Hoff­nung ganz kon­kret aus­se­hen kann, zeigt sich auch die­ser Tage in unse­rer Gesell­schaft, wenn wir Bei­spiels­wei­se ein­kau­fen gehen, für unse­re Nach­ba­rin, die das nicht mehr kann. Wenn wir zum Hörer grei­fen und wenigs­tens am Tele­fon denen nahe sind, die sich ein­sam füh­len. Wenn wir dort wo es mög­lich ist, unse­re Hil­fe anbie­ten und zusam­men­hal­ten.

    Blei­ben wir auch im Gebet mit­ein­an­der Ver­bun­den.

    Ihr Tho­mas Wertz

     

     

     

    Geistlicher Impuls

    Tho­mas Wertz
    Deka­­nats- und Gemein­de­re­fe­rent.

  • Geist­li­cher Impuls (29. Febru­ar — 22. März2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 29. Februar

    Sieben Wochen
    anders leben …

    … oder eher: sie­ben Wochen als Start in ein neu­es Leben? Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch star­te­te für Genuss­men­schen die schlim­me Sai­son: Die Fas­ten­zeit. Und die­ses ver­häng­nis­vol­le Wort Fas­ten signa­li­siert: Ver­zicht. Ver­zicht auf Scho­ko­la­de, Alko­hol, Fern­se­hen und alles, was sonst noch unser Leben ange­nehm macht.

    Und war­um das alles? — Weil die Kir­che schon immer dage­gen war, wenn Men­schen etwas haben, das Spaß macht oder lecker ist?

    Vie­le den­ken tat­säch­lich so. Dabei ist die­se Sicht auf die Fas­ten­zeit auf jeden Fall falsch. Ich gebe ja zu, der Ver­zicht auf Scho­ko­la­de fällt mir auch schwer, aber wenn ich dar­an den­ke, dass ich das ein­ge­spar­te Geld für eine gute Sache spen­den kann, dann fällt mir der Ver­zicht leich­ter.

    Eigent­lich ist der Gedan­ke des Ver­zich­tens aber ein Stück zu kurz gegrif­fen, fin­de ich. Im Kern geht’s in der Fas­ten­zeit dar­um, dass ich mich in den kom­men­den Wochen auf Ostern vor­be­rei­te. Und ich bin ein­ge­la­den, mehr als sonst über Gott, die Welt und mich selbst nach­zu­den­ken. Leben und Bot­schaft Jesu sol­len Mit­tel­punkt mei­nes Lebens sein. Das ver­su­che ich jeden­falls. Aber es ist schon eigen­ar­tig: Ich kom­me mir immer wie­der selbst in die Que­re! Hier habe ich kei­ne Zeit zum Beten, dort schaf­fe ich es mal wie­der nicht zur Kir­che. Und mein inne­res Faul­tier sorgt regel­mä­ßig dafür, dass ich mich um nichts und nie­man­den küm­me­re; weder um mei­ne Mit­men­schen, noch um mich. Aber was ist es, was mich davon abhält? Was moti­viert mein inne­res Faul­tier, mich von den wirk­lich wich­ti­gen Din­gen abzu­hal­ten? Viel zu oft ist es der Fern­se­her oder das Smart­pho­ne, von dem ich mich nicht los­rei­ßen kann. Aber wenn ich den berühm­ten Knopf aus­ge­schal­tet las­se, mer­ke ich erst, wie sehr mich die Bild­schir­me von der Beschäf­ti­gung mit mir und mit Gott abge­hal­ten haben.

    Es kommt auf einen Ver­such an. Ich bin davon über­zeugt: Wer wirk­lich auf Süßig­kei­ten oder Bild­schirm­zeit ver­zich­tet, ent­deckt, was wich­tig ist im Leben. Der kann den Mit­men­schen und Gott nahe kom­men.

     

    Lie­be Grü­ße,

    Ihre Chris­ti­ne Dell­muth

     

     

    Geistlicher Impuls
    Geistlicher Impuls

    Sie­ben Wochen anders leben …

  • Geist­li­cher Impuls (8. Febru­ar — 29. Febru­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 9. Februar

    Jesus, erzähl uns von Gott” — so lau­tet das The­ma des Boni­fa­ti­us­wer­kes für die Erst­kom­mu­ni­on­vor­be­rei­tung 2020. Ger­ne haben wir für unser Fami­li­en­wo­chen­en­de mit den Erst­kom­mu­ni­on­kin­dern die­ses The­ma auf­ge­grif­fen.

    Geschich­ten erzäh­len – ist das nicht für Kin­der das Schöns­te, das sie sich den­ken kön­nen? Das kann ja zwei­er­lei bedeu­ten: selbst Geschich­ten zu erzäh­len oder zuhö­ren und sich etwas erzäh­len zu las­sen. Egal in wel­che Rich­tung das Erzäh­len geht, es setzt immer vor­aus, dass sich zwei Sei­ten für­ein­an­der Zeit neh­men. Viel­leicht ist das sogar das Wich­tigs­te am „Geschich­­ten-erzäh­­len“.

    Da gab es vor 2000 Jah­ren jeman­den, der hat­te ein star­kes inne­res Bedürf­nis von Gott, sei­nem Vater, zu erzäh­len – und das schon mit 12 Jah­ren. Die­ser Jesus sam­mel­te spä­ter Freun­de um sich, die ihm dabei hel­fen soll­ten. Die­ses Ver­mächt­nis von Geschich­ten, wei­ter­erzählt und auf­ge­schrie­ben, ist unser rei­cher Erzähl­schatz: Die Bibel.

    Die Fami­li­en haben sich im Pal­­lo­t­­ti-Jugend­­hof ein Wochen­en­de lang dar­auf ein­ge­las­sen, sich für­ein­an­der Zeit zu neh­men: Dabei ent­stan­den ein Erzähl­wür­fel für bibli­sche Geschich­ten, eine schön gestal­te­te Erzähl­kis­te und ein Fami­li­en­spiel. Im abschlie­ßen­den Got­tes­dienst, den Pas­tor Reh­wald mit uns fei­er­te, konn­ten wir all das vor Gott tra­gen, was uns an die­sem Wochen­en­de beschäf­tigt hat.

    Viel­leicht kann ich Sie dazu ermu­ti­gen, mal wie­der eine Geschich­te zu erzäh­len oder zu lau­schen, wenn Ihnen jemand eine Geschich­te erzäh­len möch­te. Ich wün­sche Ihnen Zeit und Muße, bei­des erle­ben zu kön­nen.

    Rita Drans­feld, Gemein­de­re­fe­ren­tin

     

     

     

    Geistlicher Impuls

    Fami­­li­en-Wochen­en­­de
    der Erst­kom­mu­ni­on­kin­der
    im Pal­­lo­t­­ti-Jugend­­hof

  • Geist­li­cher Impuls (18. Janu­ar — 9. Febru­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 18. Januar

    Vom Saulus zum Paulus

    Lie­be Mit­chris­ten!

    Am 25. Janu­ar fei­ern wir das bedeut­sa­me Fest der „Bekeh­rung des hl. Apos­tels Pau­lus“.

    Bedeut­sam ist es, weil es ohne die Bekeh­rung des gläu­bi­gen Pha­ri­sä­ers und Chris­ten­ver­fol­gers Sau­lus kei­nen Völ­ker­apos­tel Pau­lus gege­ben hät­te. Erst sei­ne Bekeh­rung durch die Chris­tus­vi­si­on vor Damas­kus hat aus dem Chris­ten­ver­fol­ger den christ­li­chen Mis­sio­nar gemacht, der nun uner­müd­lich und mit größ­ter Begeis­te­rung das Evan­ge­li­um zu den heid­ni­schen Völ­kern brin­gen soll­te.

    Bekeh­rung – Umkehr – mis­sio­na­ri­sches Wir­ken, so könn­te man die wesent­li­chen Etap­pen im Leben des Pau­lus zusam­men­fas­sen. Die­se drei Schrit­te haben bis heu­te ihren Vor­bild­cha­rak­ter für uns, gera­de in der heu­ti­gen Zeit. Unser Tauf­schein ist ja nicht die Beschei­ni­gung unse­rer inne­ren Umkehr, die wir immer wie­der neu nötig haben. Immer neu müs­sen wir uns fra­gen, ob wir noch den Wil­len Got­tes im Blick haben, ob wir und unse­re Kir­che auf dem Weg sind, den er möch­te, ganz so, wie es die Vater­un­­­ser-Bit­­te „Dein Wil­le gesche­he“ zum Aus­druck bringt. Den Wil­len Got­tes vor den eige­nen Wil­len zu stel­len, ist immer wie­der eine Her­aus­for­de­rung. Sie ist gar nicht ein­fach zu leben in einer Zeit und Gesell­schaft, die es gewohnt ist, stets den eige­nen Wil­len in den Mit­tel­punkt des Uni­ver­sums zu stel­len. Des­halb sind Umkehr und Bekeh­rung von blei­ben­der Aktua­li­tät. Nach sei­ner Bekeh­rung stand für Pau­lus nicht mehr der eige­ne Wil­le im Vor­der­grund, son­dern ganz und gar die Fra­ge, wie der Wil­le Got­tes zu erfül­len ist. So ging Pau­lus hin­aus in die Welt, um Chris­tus zu ver­kün­di­gen. Eine apos­to­li­sche Auf­ga­be, die bis heu­te allen Chris­ten zuge­dacht ist: Chris­tus zu ver­kün­den, ihn zu bezeu­gen in dem Lebens­um­feld, in das mich Gott hin­ein­ge­stellt hat. Das ist eine Lebens­auf­ga­be, die immer wie­der zu einer Neu­aus­rich­tung auf den Wil­len Got­tes her­aus­for­dert. Immer wie­der muss dabei auch in unserm Her­zen aus dem Sau­lus ein Pau­lus wer­den.

     

    Geistlicher Impuls

    Ihr Peter Nie­stroj,
    Pas­tor im Pas­to­ra­len Raum

  • Geist­li­cher Impuls (21. Dezem­ber 2019 — 19. Janu­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 21. Dezember

    Dar­in offen­bar­te sich die Lie­be Got­tes unter uns, dass Gott sei­nen ein­zi­gen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Dar­in besteht die Lie­be: Nicht dass wir Gott geliebt haben, son­dern dass er uns geliebt und sei­nen Sohn als Süh­ne für unse­re Sün­den gesandt hat.“ (1 Joh 4,9–10)

    Gott offen­bart uns an Weih­nach­ten, wer er ist und wie er ist; und zugleich sagt er uns auch, wer wir Men­schen sind.

    Gott ist die Lie­be: Er hat uns geliebt und sei­nen Sohn als Süh­ne für unse­re Sün­den gesandt. Wir Men­schen sind also Sün­der, als Sün­der aber zugleich erbar­mens­wer­te und lie­bens­wer­te Wesen. Wir sind erbar­mens­wert, weil wir uns aus eige­ner Kraft nicht aus unse­rem Elend befrei­en kön­nen, son­dern auf Got­tes Erbar­men ange­wie­sen sind. Unse­re Grö­ße aber ist, dass wir für Gott lie­bens­wer­te Wesen sind, so lie­bens­wert, dass er selbst Mensch gewor­den ist.

    Ich wün­sche Ihnen, auch im Namen des gan­zen Pas­to­ral­teams des Pas­to­ra­len Rau­mes Hagen-Mit­­­te-West, von gan­zem Her­zen ein gna­den­rei­ches Weih­nachts­fest und Got­tes rei­chen Segen für das Jahr 2020!

    Geistlicher Impuls

    Ihr N. Bathen,
    Pfar­rer & Lei­ter des Pas­to­ra­len Rau­mes

Archivierte geistliche Impulse

Hier fin­den Sie sämt­li­che geist­li­chen Impul­se der letz­ten Mona­te Ihres Pas­to­ra­len Rau­mes Hagen-Mit­te-West. Lesen Sie nach!

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