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  • Geist­li­cher Impuls (8. Febru­ar — 29. Febru­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 9. Februar

    Jesus, erzähl uns von Gott” — so lau­tet das The­ma des Boni­fa­ti­us­wer­kes für die Erst­kom­mu­ni­on­vor­be­rei­tung 2020. Ger­ne haben wir für unser Fami­li­en­wo­chen­en­de mit den Erst­kom­mu­ni­on­kin­dern die­ses The­ma auf­ge­grif­fen.

    Geschich­ten erzäh­len – ist das nicht für Kin­der das Schöns­te, das sie sich den­ken kön­nen? Das kann ja zwei­er­lei bedeu­ten: selbst Geschich­ten zu erzäh­len oder zuhö­ren und sich etwas erzäh­len zu las­sen. Egal in wel­che Rich­tung das Erzäh­len geht, es setzt immer vor­aus, dass sich zwei Sei­ten für­ein­an­der Zeit neh­men. Viel­leicht ist das sogar das Wich­tigs­te am „Geschich­­ten-erzäh­­len“.

    Da gab es vor 2000 Jah­ren jeman­den, der hat­te ein star­kes inne­res Bedürf­nis von Gott, sei­nem Vater, zu erzäh­len – und das schon mit 12 Jah­ren. Die­ser Jesus sam­mel­te spä­ter Freun­de um sich, die ihm dabei hel­fen soll­ten. Die­ses Ver­mächt­nis von Geschich­ten, wei­ter­erzählt und auf­ge­schrie­ben, ist unser rei­cher Erzähl­schatz: Die Bibel.

    Die Fami­li­en haben sich im Pal­­lo­t­­ti-Jugend­­hof ein Wochen­en­de lang dar­auf ein­ge­las­sen, sich für­ein­an­der Zeit zu neh­men: Dabei ent­stan­den ein Erzähl­wür­fel für bibli­sche Geschich­ten, eine schön gestal­te­te Erzähl­kis­te und ein Fami­li­en­spiel. Im abschlie­ßen­den Got­tes­dienst, den Pas­tor Reh­wald mit uns fei­er­te, konn­ten wir all das vor Gott tra­gen, was uns an die­sem Wochen­en­de beschäf­tigt hat.

    Viel­leicht kann ich Sie dazu ermu­ti­gen, mal wie­der eine Geschich­te zu erzäh­len oder zu lau­schen, wenn Ihnen jemand eine Geschich­te erzäh­len möch­te. Ich wün­sche Ihnen Zeit und Muße, bei­des erle­ben zu kön­nen.

    Rita Drans­feld, Gemein­de­re­fe­ren­tin

     

     

     

    Geistlicher Impuls

    Fami­­li­en-Wochen­en­­de
    der Erst­kom­mu­ni­on­kin­der
    im Pal­­lo­t­­ti-Jugend­­hof

  • Geist­li­cher Impuls (18. Janu­ar — 9. Febru­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 18. Januar

    Vom Saulus zum Paulus

    Lie­be Mit­chris­ten!

    Am 25. Janu­ar fei­ern wir das bedeut­sa­me Fest der „Bekeh­rung des hl. Apos­tels Pau­lus“.

    Bedeut­sam ist es, weil es ohne die Bekeh­rung des gläu­bi­gen Pha­ri­sä­ers und Chris­ten­ver­fol­gers Sau­lus kei­nen Völ­ker­apos­tel Pau­lus gege­ben hät­te. Erst sei­ne Bekeh­rung durch die Chris­tus­vi­si­on vor Damas­kus hat aus dem Chris­ten­ver­fol­ger den christ­li­chen Mis­sio­nar gemacht, der nun uner­müd­lich und mit größ­ter Begeis­te­rung das Evan­ge­li­um zu den heid­ni­schen Völ­kern brin­gen soll­te.

    Bekeh­rung – Umkehr – mis­sio­na­ri­sches Wir­ken, so könn­te man die wesent­li­chen Etap­pen im Leben des Pau­lus zusam­men­fas­sen. Die­se drei Schrit­te haben bis heu­te ihren Vor­bild­cha­rak­ter für uns, gera­de in der heu­ti­gen Zeit. Unser Tauf­schein ist ja nicht die Beschei­ni­gung unse­rer inne­ren Umkehr, die wir immer wie­der neu nötig haben. Immer neu müs­sen wir uns fra­gen, ob wir noch den Wil­len Got­tes im Blick haben, ob wir und unse­re Kir­che auf dem Weg sind, den er möch­te, ganz so, wie es die Vater­un­­­ser-Bit­­te „Dein Wil­le gesche­he“ zum Aus­druck bringt. Den Wil­len Got­tes vor den eige­nen Wil­len zu stel­len, ist immer wie­der eine Her­aus­for­de­rung. Sie ist gar nicht ein­fach zu leben in einer Zeit und Gesell­schaft, die es gewohnt ist, stets den eige­nen Wil­len in den Mit­tel­punkt des Uni­ver­sums zu stel­len. Des­halb sind Umkehr und Bekeh­rung von blei­ben­der Aktua­li­tät. Nach sei­ner Bekeh­rung stand für Pau­lus nicht mehr der eige­ne Wil­le im Vor­der­grund, son­dern ganz und gar die Fra­ge, wie der Wil­le Got­tes zu erfül­len ist. So ging Pau­lus hin­aus in die Welt, um Chris­tus zu ver­kün­di­gen. Eine apos­to­li­sche Auf­ga­be, die bis heu­te allen Chris­ten zuge­dacht ist: Chris­tus zu ver­kün­den, ihn zu bezeu­gen in dem Lebens­um­feld, in das mich Gott hin­ein­ge­stellt hat. Das ist eine Lebens­auf­ga­be, die immer wie­der zu einer Neu­aus­rich­tung auf den Wil­len Got­tes her­aus­for­dert. Immer wie­der muss dabei auch in unserm Her­zen aus dem Sau­lus ein Pau­lus wer­den.

     

    Geistlicher Impuls

    Ihr Peter Nie­stroj,
    Pas­tor im Pas­to­ra­len Raum

  • Geist­li­cher Impuls (21. Dezem­ber 2019 — 19. Janu­ar 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 21. Dezember

    Dar­in offen­bar­te sich die Lie­be Got­tes unter uns, dass Gott sei­nen ein­zi­gen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Dar­in besteht die Lie­be: Nicht dass wir Gott geliebt haben, son­dern dass er uns geliebt und sei­nen Sohn als Süh­ne für unse­re Sün­den gesandt hat.“ (1 Joh 4,9–10)

    Gott offen­bart uns an Weih­nach­ten, wer er ist und wie er ist; und zugleich sagt er uns auch, wer wir Men­schen sind.

    Gott ist die Lie­be: Er hat uns geliebt und sei­nen Sohn als Süh­ne für unse­re Sün­den gesandt. Wir Men­schen sind also Sün­der, als Sün­der aber zugleich erbar­mens­wer­te und lie­bens­wer­te Wesen. Wir sind erbar­mens­wert, weil wir uns aus eige­ner Kraft nicht aus unse­rem Elend befrei­en kön­nen, son­dern auf Got­tes Erbar­men ange­wie­sen sind. Unse­re Grö­ße aber ist, dass wir für Gott lie­bens­wer­te Wesen sind, so lie­bens­wert, dass er selbst Mensch gewor­den ist.

    Ich wün­sche Ihnen, auch im Namen des gan­zen Pas­to­ral­teams des Pas­to­ra­len Rau­mes Hagen-Mit­­­te-West, von gan­zem Her­zen ein gna­den­rei­ches Weih­nachts­fest und Got­tes rei­chen Segen für das Jahr 2020!

    Geistlicher Impuls

    Ihr N. Bathen,
    Pfar­rer & Lei­ter des Pas­to­ra­len Rau­mes

Archivierte geistliche Impulse

Hier fin­den Sie sämt­li­che geist­li­chen Impul­se der letz­ten Mona­te Ihres Pas­to­ra­len Rau­mes Hagen-Mit­te-West. Lesen Sie nach!

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