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  • Geist­li­cher Impuls (10. Mai 2020)

    Geistlicher Impuls

    vom 10. Mai

    Lie­be Schwes­tern und Brü­der,

    wir gehen auf das Fest „Chris­ti Him­mel­fahrt“ zu.
    Hat sich Jesus ein­fach „in Luft“ auf­ge­löst?
    Nein, er hat sich nicht ein­fach in Luft auf­ge­löst, denn das hie­ße ja, dass er nicht mehr da ist und es wäre dann so, als habe es ihn nie gege­ben.
    Jesus war jedoch da. Jesus ist immer noch da und Jesus bleibt da.
    Nur so ganz anders. Den Bli­cken der Jün­ger und unse­ren Bli­cken ent­zo­gen. Er ist zu sei­nem Vater in den „Him­mel“ heim­ge­kehrt.
    Das heißt nicht, dass die Ver­bin­dung ein­fach abge­bro­chen ist.
    Schmerz­haft war natür­lich für uns als Kir­che, dass die sonst erfahr­ba­re, sakra­men­ta­le Ver­bin­dung durch die hl. Eucha­ris­tie und durch die ande­ren Sakra­men­te, eben doch wie abge­bro­chen schien. Vie­len war die Mög­lich­keit, die Got­tes­diens­te wenigs­tens digi­tal mit­fei­ern zu kön­nen, eine klei­ne Hil­fe und ein Trost.
    Wir sind aber kei­ne digi­ta­le, vir­tu­el­le Kir­che. Wir sind eine sakra­men­ta­le Kir­che, das Sakra­ment braucht den täti­gen Voll­zug und auch die Gemein­schaft.
    Von einer Nor­ma­li­tät sind wir noch weit ent­fernt. Wir wer­den vie­les spä­ter auf­ar­bei­ten müs­sen.
    Auch wenn öffent­li­che Got­tes­diens­te wie­der gefei­ert wer­den kön­nen, so sind die Ein­schrän­kun­gen immer noch schwer­wie­gend und die Bedin­gun­gen nicht opti­mal. Wir wer­den wei­ter um den rich­ti­gen Weg rin­gen, viel­leicht sogar getrof­fe­ne Ent­schei­dun­gen noch ein­mal über­prü­fen müs­sen, um unse­rer Ver­ant­wor­tung in allen Berei­chen gerecht zu wer­den.
    Blei­ben wir bei­sam­men, ver­su­chen wir, das Bes­te dar­aus zu machen. Aber immer mit dem Herrn an unse­rer Sei­te. Er ist nicht weg, er war auch nie weg. Jesus setzt sich nicht von uns ab, er setzt sich für uns wei­ter ein. Jetzt erst recht! 

    Him­mel ist nicht oben, Him­mel ist nicht unten,
    Him­mel ist in dir.
    So ist Chris­tus heu­te nicht nach oben, nicht nach unten,
    son­dern in dich gefah­ren.
    Lebe so, dass die Men­schen dich erstaunt fra­gen:
    „Was ist bloß in dich gefah­ren?“
    Und du dann ant­wor­ten kannst:
    „Chris­tus, der Herr!“       
    Xaver Käser

    Sei­en Sie geseg­net und behü­tet!
    Ihr
    Pas­tor P. W. Reh­wald

     

     

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