Pastoraler Raum
Hagen-Mitte-West
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Neues aus dem pastoralen Raum
Gesegnetes neues Jahr!
Geistlicher Impuls
Pfarrnachrichten 4–6 (17. Januar 2026 bis 8. Februar 2026)
Pfarrnachrichten Ausgabe 4 — 6 2026 17.01.2026 — 08.02.2026
Neues Taufbecken in St. Bonifatius
Am Sonntag, dem 11. Januar 2026, dem Fest der Taufe des Herrn, segnete Vikar Mike Hottmann während der Heiligen Messe in der Kirche St. Bonifatius Haspe ein neues Taufbecken aus Sandstein. Auf seine Initiative hin war zuvor nach einem passenden Taufbecken gesucht…
Aktion Glücklicht
Herzlichen Dank an alle, die sich an der Aktion „Glücklich(t)“ beteiligt haben!Dank Ihres Engagements konnten über 250 gepackte Tüten für bedürftige Menschen in Hagen gesammelt werden. In den kommenden Tagen werden diese an soziale Einrichtungen in Hagen weitergegeben…
- Gesegnetes neues Jahr!
Es gibt Zeiten in unserem Leben, da spüren wir mehr als sonst, wie die Zeit vergeht.
Manchmal haben wir regelrecht den Eindruck: die Zeit läuft davon.Besonders an Wendepunkten unseres Lebens erfahren wir greifbar: Gegenwart wird Vergangenheit.
Der Jahreswechsel ist ein solcher Wendepunkt.
Jeder von uns hat wieder ein Jahr mehr hinter sich und vor sich.
Der Jahreswechsel kann uns bewusst machen, dass unsere Zeit
befristet ist.Und nicht nur unsere persönliche Lebenszeit hat eine Grenze, die unausweichlich auf uns zukommt.
Die Zeit überhaupt wird ein Ende haben.Unser Glaube sagt uns: Zeit ist werdende Ewigkeit.
Keine Stunde, kein Jahr unseres Lebens verweht und vergeht ins Nichts.
An jedem neuen Tag bauen wir an unserer Ewigkeit.
Jede vergehende Stunde ist ein Baustein der Unvergänglichkeit, die uns Gott zugesagt hat. Wir bauen am „himmlischen Jerusalem“.
Der Apostel Paulus schreibt einmal: „Was du säst, wirst du ernten. Wer reichlich sät, wird reichlich ernten; wer spärlich sät, wird spärlich ernten.“
Das führt uns zu der Frage „Wie verbringen wir unsere Zeit?“ Womit füllen wir unsere Tage und Stunden an?Noch ist das Neue Jahr wie ein Buch mit vielen leeren Seiten vor uns.
Was wird am Ende drin stehen?
Vor allem: Werden wir uns damit vor Gott sehen lassen können?
Wird das Bestand haben vor ihm?„Sammelt euch Schätze im Himmel“, sagt Jesus, „die nicht Rost und Motten verzehren!“
Und: „Was nützt es euch, wenn ihr die ganze Welt gewinnt, aber an eurer Seele Schaden leidet?“Eine große Möglichkeit liegt mit diesem neuen Jahr wieder vor uns: Dass wir nämlich den Krug unseres Lebens auffüllen mit jenen Schätzen, die im Angesicht Gottes nicht wie Stroh verbrennen, sondern Bestand haben.
Jörg Zink schreibt folgendes: „Ich bitte dich um Sorgfalt, Herr, dass ich meine Zeit nicht töte, nicht vertreibe, nicht verderbe. Jeder Tag ist wie ein leerer Krug. Ich möchte ihn füllen mit den ‚Schätzen’, die nicht vergehen, Glaube, Hoffnung, Liebe. Jeder Tag ist ein Streifen Land. Ich möchte reichlich säen. Ich möchte Gedanken und Gespräche, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit hineinwerfen, und vor allem Liebe, damit Frucht wächst.“
Ich wünsche uns allen, dass wir jeden Tag dieses neuen Jahres dankbar und froh als Geschenk Gottes annehmen und nutzen können.
Ihr Pastor Thomas Kubsa


